Konzerte
Guinessshow der Rekorde - München, by Caroline
Freitagmorgen, 8.00 Uhr, mein Wecker klingelt. Schnell frühstücken,
und danach zum Friseur. Nicht, dass Ihr denkt, ich hätte extra wegen
A-ha einen Termin abgemacht. Offiziell war´s wegen einem Familienfest
am Tag drauf.... aber das wird mir eh niemand glauben,... na ja egal.
1½ Stunden später, um 120.-Franken "leichter" ging´s
Richtung Waro/Haag. Da sollte ich auf Monica und Ilaria treffen. Das 1.
Mal, dass ich die beiden "live" sehen würde. Ich war ganz
schön aufgeregt. Natürlich spielte auch die Tatsache, A-ha am
Abend zu sehen eine grosse Rolle.
Da ich noch einwenig Zeit hatte, bis die beiden kommen sollten, huschte
ich schnell in den Ex-Libris um nach der neuen CD zu fragen.
Die war zwar noch nicht mal ausgepackt, doch als die nette Frau meine
leuchtenden Augen sah, durfte ich die erste (zumindest die erste in der
Ex Libris Filiale im Haag!!) mitnehmen. Der Tag fing ja super an...
Gleich raus ins Auto und rein mit der CD. Bis die zwei kamen, hatte ich
"Lifelines" schon fast durchgehört. Ein grosses Hallo und
siehe da, auch Ilaria und Monica streckten mir eine CD entgegen.
Die waren mir gleich sympathisch... wie könnt´s anders sein,
sind schliesslich A-hafans, -grins-
Um keine Zeit zu verlieren, machten wir uns mit meinem Kütschli (ein
älterer Peugeot 306) auf den Weg Richtung München.
Die Fahrt war sehr lustig, Hauptthema, wie könnt´s auch anders
sein:
A-HA. Ich hatte alle Fächer voll mit A-ha CD´s, damit uns auf
der 3-stündigen Fahrt ja nicht die Musik ausgeht. Irgendwann hatten
wir Hunger und machten deshalb an einer Raststätte Halt. Die Spaghetti
Carbonara schmeckten leider nicht wie zu Hause und auch die Rösti
liess zu wünschen übrig. Aber was soll´s, wir waren schliesslich
nicht zum Essen hierher gekommen, sondern um A-ha zu seh´n. Unsere
Nervösität stieg stetig und so wollten wir zügig weiterfahren.
Endlich in München angekommen, ging es darum die Zenithhalle zu finden,
wo abends der Auftritt stattfinden würde. Die fanden wir dann auch
nach einigem Fragen und Suchen. Da vor der Halle noch nicht viel los war,
beschlossen wir mit der U-Bahn(wir wollten unsern Parkplatz nicht verlieren...)
in die Stadt zu fahren. Monica erfuhr nämlich durch zuverlässige
Informantinnen, dass die Drei im Bayrischen Hof eingecheckt hatten.
Nun hiess es warten, und deshalb machten wir es uns auf einer Bank in
der Nähe des Hotels bequem. Leider liessen sich A-ha nicht blicken,
worauf wir irgendwann einwenig enttäuscht wieder zurück fuhren.
Unterdessen hatte sich eine kleine Menschenmenge vor der Zenithhalle zusammengefunden,
die meisten sicher A-hafans, ...dass die wegen Billy Crawford, Corinna
May oder gar Modern Talking gekommen waren, konnte ich mir beim besten
Willen nicht vorstellen. Darunter waren auch die italienischen Hardcore-Fans
und es gab ein grosses Hallo..... und das endloslange Warten ging weiter.
Irgendwann, dank Monica, sassen wir dann auf unseren Sitzplätzen,
vor jener Bühne auf der Morten, Mags und Pål auftreten sollten.
So´ne Art Anheizer fing an mit den Leuten zu schäkern und rumzualbern...
er war ganz amüsant nur zog er das Ganze natürlich noch mehr
in die Länge.
Um 19.30 Uhr(ca.) ging´s endlich los, mir lief der Schweiss über
die Stirn (Nervösität oder Hitze ??! -Egal....) Der 1. Stargast:
Billy Crawford, dann eine Wette mit irgendwelchen Fussballern. Da das
Studio so langezogen war, sah man die Wette nur auf dem Bildschirm. Insgeheim
hofften sicher alle A-hafans, nicht auf der falschen Seite zu sitzen...
Dann endlich, der grosse Augenblick: A-ha betraten die Bühne. Wir
lauschten den Klängen von Forever not yours. Morten sah mit seinem
roten T-Shirt und den engen Jeans sexy aus wie immer. Ich könnte
nicht mal sagen, was Magne (unnskyld Monica, hi,hi...) und Pål anhatten.
Den ganzen Song über starrte ich wie gebannt auf Morten...
Kaum waren die letzten Töne von FNY verklungen klatschten und johlten
wir alle wie wild. Standing Ovations aus der A-hafanecke waren selbstverständlich.
Noch einmal ein letzter Blick auf sie werfen und schon waren sie wieder
verschwunden.
Den Rest der Show habe ich gar nicht mehr so mitgekriegt.
Als die Sendung endlich fertig war, beschlossen wir nochmals zum Hotel
zu fahren um evtl. noch einen Blick auf die drei zu erhaschen.
Durch die Recéption erfuhren wir aber, dass sie schon am Nachmittag
ausgecheckt hatten.
Müde aber trotzdem überglücklich fuhren wir deshalb um
00.30 nach Hause.
Der Tag war zwar sehr anstrengend aber unvergesslich...
Danke Morten, Mags und Pål, durch A-ha habe ich wieder tolle Menschen
(u.a. Monica und Ilaria) kennengelernt.
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