Konzerte

Amadeus Music Award - Wien , by Silvia (aus Österreich)

Ihr habt ja wahrscheinlich mitbekommen, dass A-ha wegen der Verleihung des „Amadeus Music Award“ in Wien waren.

Ich (Silvia) wollte mir natürlich diese Gelegenheit, unsere drei süßen Norweger zu sehen, nicht entgehen lassen. Da ja alles Schöne im Leben noch schöner ist, wenn man es mit jemandem teilen kann, überredete ich meine Freundin und Zimmerkollegin Sabrina (die zwar von mir leicht im A-ha Glauben beeinflusst, aber kein Fan im eigentlichen Sinne ist) zu einem abenteuerlichen Kurztrip (250 km :-)) in unsere Hauptstadt.

Bei der Ankunft vorm ORF-Zentrum war es uns erst mal leicht peinlich, neben all den Teenieband-Fans vor dem Haupteingang zu warten. Da es nur geladene Gäste gab, hatten wir absolut keine Chance, bei der Live-Aufzeichnung dabei zu sein. Wir machten uns also auf die Suche nach dem Hintereingang und trafen dort auf den einzigen(!) A-ha Fan, der außer uns noch zum ORF-Zentrum gekommen war (der Rest interessierte sich nur für No Angels und Bro’Sis).

Nach stunden langem vergeblichem Warten (na ja, nicht ganz vergeblich: Autogramme von ein paar österreichischen Stars und Ronan Keating :-)) trafen zwei dunkle Mercedes vor dem Gittertor ein. Ja, es waren wirklich: 1. MAGNE und PÅL, die uns in Zeichensprache erlaubten, Fotos zu machen, und 2. MORTEN in weiblicher Begleitung und mit Kopfhörern, der uns beim Vorbeifahren zuwinkte. Unsere Erkenntnis: Menschen, die schon auf dem Papier unglaublich gut aussehen und äußerst sympathisch wirken, übertreffen diese Wirkung bei Weitem, wenn man sie sozusagen dreidimensional sieht *seufz* *verträumtes*g*!

Wir konnten dann die Show, die eigentlich erst heute ausgestrahlt wird, beim Sicherheitsportier auf dem Haussender mitverfolgen. Nachdem die Show vorbei war, waren wir natürlich wieder zur Stelle, asl A-ha abfuhren. Und diesmal setzten wir unseren besten „Bettel-Blick“ auf, um sie dazu zu bewegen, sich für uns Zeit zu nehmen. Magne & Pal nickten sich zu und wir waren die ersten, die Autogramme und die Erlaubnis, Fotos zu machen, bekamen. Wir waren überwältigt von ihrer lieben und natürlichen Art. Auch Morten im zweiten Auto faszinierte uns mit seiner Ausstrahlung. Er befürchtete zwar, dass es dafür zu dunkel wäre, war aber einverstanden, sich fotografieren zu lassen. Und beinahe hätte er Sabrinas Edding behalten...:-)!

Durch Zufall erfuhren wir auch noch den Namen ihres Hotels. Um ca. Mitternacht dort angekommen, kamen uns allerdings Zweifel, da das Hotel einfach zu unscheinbar wirkte. Doch gerade, als wir an der Bar vorbei gingen, sahen wir durch die Glastür tatsächlich Magne an einem Tisch sitzen. Aber nach der ersten Begeisterung begannen wir zu überlegen, welchen Sinn es hätte, dort hinein zu spazieren und damit uns und die Jungs möglicherweise in eine unangenehme Situation zu bringen. Wir hatten ja schon alles erreicht: Wir bekamen Autogramme, durften Fotos machen und hatten mit ihnen gesprochen... Was hatten wir also für einen Grund, ihre Privatsphäre zu stören? Natürlich hätte das Treffen auch nicht peinlich verlaufen können, doch wir wollten, dass uns A-ha in ganz sicher angenehmer Erinnerung behalten würden. Der Gedanke, nur 5 Meter entfernt von ihnen am Straßenrand zu sitzen, und die pure Möglichkeit eines Treffens zu haben, erfüllte uns eigentlich mit großer Zufriedenheit.
Wie denkt ihr darüber?

Also, das war unser kleines faszinierendes Abenteuer – und bestimmt nicht unser letztes! :-)

Liebe Grüße aus Österreich,
Silvia & Sabrina (inzwischen zum A-ha Glauben konvertiert *g*)