Caros Norge Corner
Caro
ist unsere "Norwegen-Vertretung". Sie lebt sozusagen direkt
an der Quelle, sprich, das Aktuellste von a-ha wird meist zuerst in Norwegen
veröffentlicht. Nebenbei gibt es in Norwegen auch eine Menge kleinerere
News, die gar nicht bis zu uns dringen! Und da sie uns mit all den "leckeren"
News versorgen möchte, kriegt sie hier auch gleich eine eigene Seite!
Viel Spass!
Adressavisen - Dienstag, 4.November 2003
Morten alleine an der Pressekonferenz
Pål bekam Angst vor der Presse, Magne wollte lieber
schlafen und Morten wollte lieber darüber philosophieren ob die physische
Welt wirklich existiert.
- Nein, beginnt NICHT über Fussball zu reden, stöhnte Morten
Harket die Arme über dem Kopf zusammenschlagend über die Frage
ob er RBK (norweg. Fussballclub) möge. Harket war nämlich mitten
in einer tiefen und philosophischen Zusammenfassung, als es ein Journalist
während der Pressekonferenz gestern Nachmittag passend fand Harket
diese
Frage zu stellen.
- Nein, wir werden nicht über Fussball schwatzen und wir reden ja
nicht über etwas was wirklich etwas bedeutet, äusserte sich
Morten nach einer Reihe von Fragen über die Arbeit mit den kommenden
Alben, die Konzerte in Russland und die Pläne der
Zukunft.
- Worüber willst du dann reden?
- Ja, vorallem in letzter Zeit habe ich oft darüber nachgedacht,
ob es die physiche Welt überhaupt gibt, antwortete Harket.
- So, wie in Matrix, meinst Du?
- Ja, so was in der Art, das bringt mich einwenig ins Stutzen und ich
sehe nicht ganz, wie eine physische Masse existieren kann. Etwas später
räumte er ein, dass er sich überlege, warum die Band genau Trondheim
als Konzertort gewählt habe.
Neues Material
- Ja, daran hab ich auch gedacht, aber warum nicht mal was anderes als
immer Oslo? Schon dies ist Grund genug mal was anderes zu machen und nun
bekamen wir die Möglichkeit dazu. Wir hatten hier schon vorher Auftritte
und fühlten damals schon die Interaktion mit dem Publikum. Da war
toll fuhr Harket fort. Ausser den Konzerten in Russland und Trondheim
arbeitet die Band im Moment an neuem Material und hatten eigentlich nicht
daran gedacht auf Tour zu gehen.
- Wir waren nicht im Tourneemodus. Primär befinden wir uns in einer
Phase, in der wir an neuem Material arbeiten und da erwacht ein Tier in
Dir. Pål erlaubt es nicht, dass ich mich im selben Raum wie er aufhalte,
wenn er an neuen Songs schreibt. Da
kommt er nur durcheinander. Wir sind ja Einzelgänger die aufeinander
treffen. Jeder macht seine eigenen Dinge und wir liefern nicht ein fertiges
Paket ab, fokusieren aber, dass die Lieder ihren eigenen Platz finden,
antwortet Morten.
- Ist das alles, mit den Konzerten in Trondheim?
- Alle drei haben Lust, mehr miteinander zu machen. U2 haben nur so lange
existiert, weil sie es als stimulierend empfinden und wir brauchen das
auch, die Freude an dem was wir tun, meinte Harket, der eine Weile in
Trondheim verbracht hatte, während er 1996 an seinem Soloalbum "Wild
Seed" arbeitete. Harket äusserte auch, dass dieser Aufenthalt
entscheidend war für den Durchbruch als Solokünstler.
- Welche Plätze bedeuten Dir hier in Trondheim viel?
- Es war eine schöne Zeit für mich und unter Brücke unten
am Fluss ist eine schöne Stelle, antwortete Morten. Er konnte aber
nicht sagen, ob das nächste Album als solo, oder zusammen mit der
Band herauskommen wird.
- Das kann ich wirklich nicht sagen, plötzlich kann es einfach passieren,
dass wir uns wieder zusammen tun und kreativ sind.
- Während dem Konzert in Russland habt Ihr "Lifelines"
auf der Ziehharmonika gespielt. - was ist mit dem trönder´schen
Publikum? (Leute in Trondheim und Umgebung) Werdet Ihr so was wie D.D.E.
machen oder "Levva Livet" (neue norweg.Bands)?
- Nein, wir kommen als A-ha, wir sind auch kein Zirkus, schloss grinsend
Morten ab.

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Auf Stadttour mit dem "Helden"
Der Pressechef der UKA sollte sich eigentlich mit dem Promoverantwortlichen
von A-ha treffen, stattdessen schlenderte er mit Morten Harket durch die Stadt.
- Dies war schlicht und einfach klasse, sagt Peter Haugen, Pressechef der UKA, der
gestern Nachmittag mit Morten eine kleine Tour durch die Stadt machen durfte.
Mit von der Partie war auch Pressemitarbeiterin Karina Dahling-Vik.
- Er ist sehr nett und nicht einer dieser typischen Popsterne. Er sprach nicht über
sich selber oder die Musik, war aber sehr erfreut über philosophische Fragen -
solche ob die Welt wirklich existiert, erzählte Dahling-Vik. Die Stadttour ging von
Samfundet, über Solsiden bevor sie umdrehten zum Royal Garden, in dem Der Star Farris trank.
- Wir schlenderten nur, und es ist ja nicht alltäglich dies mit Morten Harket zu tun.
Dies war genial. Wir haben über dies und jenes gesprochen und da ich Philosophie
studiert hatte wurde darüber vor allem geredet, erzählt Haugen, der in seiner
Kindheit ein grosser Fan von Harket war.
- Ich hatte einen Meter Leder am rechten Arm und wenn wir Vorführung hatten im
Kindergarten, war ich immer Morten, sagt Haugen.
- Hast Du ihm das erzählt?
- Nein, ich fand heraus, dass es wohl das Beste war, nichts davon zu erzählen, lächelt Haugen.
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Adressavisen - Dienstag, 4.November 2003
Lange Reise auf sich genommen um A-ha zu sehen
Sie waren junge Mädchen, als „Take on me“
1985 den Durchbruch schaffte, hörten aber nie auf A-ha zu lieben.
Diese Gruppe Mädchen haben alle Ersparnisse aufgebraucht und sind
durch Halb Europa gereist um nach Trondheim an die A-ha Konzerte zu kommen.
Punkt 13.00 Uhr nachmittags – 6 Stunden bevor die Türen im
Todestal (Zirkuszelt) geöffnet wurden – waren sie trotz Nieselregen
auf dem Platz, so dass niemand anderes in der 1.Reihe stehen würde.
Die Gruppe im Alter zwischen 27-31 Jahren kam Sonntagabend mit dem Flugzeug
aus Italien, der Schweiz, England und der Tschechei nach Værnes.
Via Fanseiten haben die eingeschworenen A-ha-anhänger aus ganz Europa
verabredet sich hier in Trondheim zu treffen.
Geld für Hochzeit aufgebraucht
Da die Konzerte während der UKA-03 die einzigen sind, die A-ha dieses
Jahr geben, mussten die Mädels ja nach Trondheim reisen! Und da sie
schon mal hier sind, werden sie auch das 2.Konzert besuchen.
-Sie waren ja nicht mehr in Italien seit 1988, meint Simona Biondi(29),
fast schon einwenig beleidigt.
Billig ist es oder war es nicht um nach Trondheim zu reisen, in etwa gleich
teuer wie auf die Malediven kommt es aus einem Munde.
-Ich brauchte das Geld, das eigentlich für das Brautkleid gedacht
gewesen wäre, um nach Trondheim zu fliegen, lacht Rachel Smith(31)
aus Endland.
-Jetzt wird sie in Jeans und T-Shirt heiraten müssen, stellen die
anderen fest.
Sie besitzen alle Albums
Es sind keine Newcomer-Fans, die in die Stadt gereist sind. Monica Zimmermann(30)
erzählt, dass sie den CH-A-hafanclub gegründet hat. Andrea Benson(30)
berichtet, dass sie alle CD von A-ha besitzt.
Monica kam übrigens direkt aus Ålesund nach Trondheim, da Briskeby
am Wochenende in Sunnmøre spielten. Sie kennt Briskeby, weil sie
die Vorgruppe von A-ha waren auf deren letzten Tour.
Obwohl die ganze Gruppe fortwährend die alten CD s der Band liebt,
ist es doch die neue Musik von A-ha, die ihnen am meisten gefällt.
-Wir sind nur aufgrund der Musik hier, beteuern sie.
Obwohl Morten doch ganz schön toll ist, räumt Rachel kichernd
ein.

Bild:
Hunting High and Low
Simona Biondi, Michelle Granelli, Monica Zimmermann, Rachel Smith, Andrea
Benson und Ketri Inda sind lange gereist um sich Plätze ganz zuvorderst
in der 1.Reihe zu sichern.
Dagbladet - Dienstag, 4.November 2003
Tja-ha
A-ha hatten ihr Publikum in der hohlen Hand
- dank alten Hits und hohem Nostalgiecharakter.
KONZERT: TRONDHEIM (Dagbladet)
Norwegens grösste Band aller Zeiten. Es ist klar, dass wir Morten,
Magne und Pål lieben, unsere eigenen Söhne die zu Megasternen
wurden, die Musikvideos revolutionierten und James Bond-Musik komponierten.
Die Band bestreitet sich pensionieren zu lassen, geschweige denn zu sterben.
Das letztjährige „Lifelines“ zeigt, dass sie weiterhin
einen Platz im neuen Jahrtausend haben werden, zwei Jahrzehnte nach ihrem
Durchbruch.
Es wurde zu einem angenehmen Abend im grossen Zelt. Heute abend schliesst
die UKA mit noch einem A-hakonzert ab, welches einen Punkt unter drei
Wochen Kulturfestival arrangiert von Studenten setzt.
Wir erlebten Höhepunkte, wie „Forever not yours“, „Manhattan
Skyline“, „Cry Wolf“, „Hunting High and Low“
und „The Living Daylights“ brachten das Publikum zum Mitsingen
und konkurrierten mit den Lautsprecheranlagen der Band.
A-ha gaben uns viele Augenblicke vergangener Tage, d.h. Kaskaden des 80-Jahre
Synthiepop mit Morten Harkets Stimme als krönender Höhepunkt.
Magen Furuholmen spielte nicht weniger gut El.Guitare, wie auch Keyboards,
welches den Sound aufrockte.
Die 2003 Version von A-ha, die ausgeweitet wurde mit Svend Lindvall, Per
Lindvall und Krister Karlsson ist ein eingespieltes und herrvoragendes
Team. Der Ausdruck ist pompös und kühl.
Die Band hängt einwenig zu sehr im 80-Jahre Synthie-Sumpf und könnte
mit Vorteil auf gewaltsam, billigprogrammierte Tivolitöne, wie z.B.
„The Swing of Things“ verzichten. Vielen Klassikern zum Trotz,
nicht allen ist der Zahn der Zeit gut bekommen. Der Sound ist ein bisschen
zu datiert und altmodisch.
Harket ist ein grosser Sänger, nicht aber eine grosse Bühnenpersönlichkeit.
Er posiert gern, ist so etwas zwischen Popstern und „crooner“.
Er sieht ins Publikum etwa auf die gleiche Art und Weise wie ein Adelsmann
auf sein Untergebenen und sagt dann so Dinge wie: „Es ist seltsam
hier zu stehen und norwegisch zu reden, ich mache dies viel zu selten.“
Ein schöner Abend mit leicht säuerlichem Beigeschmack –
mehr Routine als für's Testosteron. Nichts Spezielles dieses Mal.
Solo-Morten
Nur Morten Harket kam zur Pressekonferenz mit A-ha vor dem Konzert.
TRONDHEIM (Dagbladet) UKA 03 warben mit einer Pressekonferenz der Band.
Kurz vor Beginn stellte sich heraus, dass nur Morten und Pål auf
dem Weg dahin waren. Zur Tür herein kam Morten alleine. Magen Furuholmen
und Pål Waaktaar-Savoy waren weg. –Die anderen sind abgehauen,
deshalb werden wir stattdessen über mein Soloalbum reden, witzelte
A-ha-Morten.
Harket und A-ha sollen schon lange Lust gehabt haben an einem anderen
norwegischen Ort als Oslo aufzutreten und die Band ergriff die Chance
als UKA-03 ihr Interesse bekundete. Ob noch mehr Konzerte oder Tourneen
stattfinden werden, darüber konnte er keine Auskunft geben.

VG - Dienstag, 4.November 2003
Zeltfest mit A-ha
Trondheim (VG) A-ha bewiesen, dass sie eine glänzende
Live-Band geworden sind, als sie gestern abend ihr erstes von zwei exklusiven
Konzerten während der UKA in Trondheim gaben.
Die Fans nahmen den günstigen Augenblick wahr. Es war schliesslich
die einzige Möglichkeit dieses Jahres, Morten Harket und co. In Europa
zu hören.
A-ha machten, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen mit einer
fast zusammenhängenden Schlagerparade von "Take on me"
bis "Lifelines". Die Songs der Band sind haltbar. Sie werden
weiterhin den Anforderungen gerecht und die Songs fungieren gleich gut,
ob nun auf Platten oder in der freieren Liveversion. An die Konzerte im
Zirkus-Berny-Zelt im Todestal kamen A-ha mit ihren drei festen, schwedischen
Begleit-Musikern, aber keine Choristen, wie z.B. beim Ullevaalkonzert
in Oslo im Sommer letzten Jahres. Die Töne im Zelt war einwandfrei
und der Ort war eine perfekte Konzertarena für dieses fast schon
intime Konzert mit unserer grossen norwegischen Popband, die sich eigentlich
gewohnt sind in grösseren Arenas zu spielen.
Die Stimmung war super vom ersten "Forever not yours" bis zum
letzten Ton von "The sun always shine on TV". Das Publikum sang
mit und "The Living Daylights" war der Favorit bei den Leuten
aus Trøndelag. Dies sangen sie schon mehrere Minuten bevor die
Band auf die Bühne kam und Morten kämpfte um die Fans zu übertönen
bei der
Konzertversion des James-Bond Hits.
Er blieb auch ganz still stehen, sichtlich imponiert und lauschte auf
den Publikumschor, welches aus vollem Hals "Hunting High and Low"
trällerte.
Es wäre nicht Morten Harket, wenn er nicht gesagt hätte, dass
er es ein bisschen komisch findet zwischen den Liedern norwegisch zu sprechen.
Aber er sang glänzend und war der natürliche Mittelpunkt auf
der Bühne. Er versuchte sich auch ein bisschen als Rapper während
des Intros zu "Did anyone approach you?", aber er konnte die
amerikanischen Rapper natürlich nicht auszustechen.
Das Konzert ergab ein enthusiastisches Publikum unter anderem eine gestrippte
Version von "Stay on these Roads" nur mit Keyboard und Guitarre
und ein Krister Karlsson mit der Handorgel bei "Lifelines".
Pål Waaktaar und Magne Furuholmen bekamen beide ihre Vokalnummern
während des Konzerts, Pål in "Sycamore Leaves" und
Magne in "Dragonfly".
Unter den vielen grossen Hits war "Sommer moved on", "Hunting
High and Low" und "The sun always shine on TV" die Grössten.
Das Konzert gestern abend bestand ausschliesslich aus bekanntem Material,
aber einwenig anderen Songs, als die Band benützt hatte auf dem Doppel-live-album
und während des Ullevaal-konzerts. A-ha haben einmal mehr ihre Position
als unsere allerbeste Band bekräftigt. Sie besitzen eine Musizierfreudigkeit
die imponiert. Bald kann die Band ihr 20-jähriges Jubiläum feiern.

Erfolg: Morten Harket und A-ha präsentierten ein Toppkonzert.
Gestern hatten sie ihr erstes norwegisches Konzert in einem Zirkuszelt
im Todestal in Trondheim.
[Original
Zeitungsartikel]
Morten Harket wird nochmal Windelwechsler.
Er erwartet sein 4. Kind im Frühling
Die
schwangere Freundin zum Fest geschmuggelt. Morten Harket (43) und seine
Freundin Anne-Mette Undlien (34) nahmen den Weg durch die Küche zur
Feier
des A-hakollegen Magne Furuholmen. Der Grund: Sie wollten die
Schwangerschaft vor den Presseleuten verbergen. Das Paar erwartet "Se
og
Hør" zufolge ihr 1.gemeinsames Kind im März, bzw. April.
Von früher hat
Morten mit der schwedischen Schauspielerin Camilla Malmquist Harket: Jakob
(13), Jonathan (11) und Tomine (9).
Magne und Heidi (39) hatten 185 Gäste zum 40.Geburtstagsfest eingeladen,
welches im IN- Restaurant "Bølgen og Moi" in Sonja Henies
Kunstzentrum in
Hevikodden stattfand. Der Ort ist bekannt für sein Gourmetessen und
das Menü
des Abends : "Spanische Tappas" das aus vielen kleinen Gerichten
zubereitet
wurde.
"Se og Hør" hatte jedoch kein Glück einen Komentar
von den werden Eltern zu
bekommen.
Bilder und Texte aus der Zeitschrift:
Tekst
Venner
av Magne
Magne
og Heidi
Morten
og Anne Mette
Paul
og Lauren
Magnes
Familie
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