FantreffenFantreffen, Zürich - 10. Januar 2004, by SusanneDiesmal verschlug es uns also in unsere Hauptstadt! Ich konnte mich nicht
daran erinnern, wann ich das letzte Mal in der Stadt selbst gewesen bin,
obwohl ich aus familiären Gründen einen gewissen Bezug zum Kanton
Bern habe. Markus hatte uns eine fabelhafte Wegbeschreibung mitgeliefert, und alles
klappte wie am Schnürchen. Jetzt mussten wir ja nur noch die Normannenstrasse
finden, doch der konnte ja nur ganz in der Nähe von der Keltenstrasse
sein, oder? Kommt doch alles aus dem hohen Norden, genau wie unsere drei
Wikinger, die uns ja schließlich alle zusammengeführt haben! Die nächste Überraschung wartete bereits im Wohnzimmer auf uns, als wir dann tatsächlich vor seiner sagenhaften Sammlung an Platten standen. Wir konnten einfach nicht anders als das zu bestaunen, während Erinnerungen an unsere Eighties in uns wach wurden, als man sich tatsächlich noch Schallplatten und Plattenspielern bediente. Markus war so freundlich und bot uns währenddessen etwas zu trinken an. Monica blieb beim gesunden Hahnenburger, während ich der blaugefärbten Pepsi nicht widerstehen konnte. Fast eineinhalb Stunden schwelgten wir in Fotos, Autogrammalben, Platten,
CD's, bis wir uns dann endlich losreissen und den Vorbereitungen zuwenden
konnten. Ich stellte die Chips und Salzstangen auf, die ich egoistischerweise
ganz nach meinem Geschmack eingekauft hatte, dann schnitten wir in der
Küche die Pizzazutaten zurecht. Und bald schon trudelten die ersten
ein. Wir waren sehr gespannt, denn wir hatten ein paar neue Gesichter
im Fanclub! Andy, den ich schon kannte, aber Monica nicht, ist das "neuste"
Mitglied und zugleich unsere Testperson, um Fehlerquellen aufzuspüren
- wir hoffen, ihn nicht zu sehr verwirrt zu haben :-). Bald waren wir also vollzählig. Wir leiteten den Abend mit der jährlichen GV ein, um den etwas trockeneren Teil bald hinter uns zu haben :-). Aber es war eigentlich gar nicht trocken, jeder stellte ich vor, und es ist immer spannend, etwas über die anderen zu erfahren! Danach stürzten wir uns auf Ilarias leckere Vorspeise (selbst gemacht natürlich!!): Brötchen mit Lachs, Crewetten Rohschinken und Lachskaviar. Ich hatte noch nie im Leben Kaviar gegessen und war erstaunt, dass es eigentlich ganz gut schmeckte! Natürlich kamen nun auch die anderen in den Genuss von Markus' unglaublicher
Sammlung. Markus hatte sogar eine CD mit unseren Lieblingssongs vorbereitet
- Die Mägen knurrten um die Wette und die leckeren Pizzazutaten ließen uns das Wasser im Mund zusammenfliessen - was blieb uns also anderes, als dieses Projekt in Angriff zu nehmen? In Zweiergrüppchen durfte sich jeder seine Pizzaecke selber belegen, und dann ab in den Ofen mit dem Teil! In der Zwischenzeit wurde garantiert niemand von Langeweile befallen, denn ein Abend reichte nimmer aus, um sich durch Markus' Sammlung zu wühlen. Die Pizza kam dann auch heil aus dem Ofen und schmeckte hervorragend - für meinen Teil zumindest, und da ja jeder sein eigener Koch gewesen war, konnte sich eigentlich niemand beklagen :-). Und so nahmen wir denn auch die zweite Runde in Angriff. Markus hatte inzwischen alte a-ha-Videos hervorgekramt, und wir schwelgten in all den "a-ha"- und "Weißt Du noch?" und "Typisch Morten!" und so weiter - Erlebnissen. So lange, bis die zweite Runde Pizza verdächtig aus dem Ofen duftete und wir das gute Stück im richtigen Augenblick in die Kühle retteten. Nachher waren wir dann ziemlich satt, und mittlerweile war der Abend leider schon sehr fortgeschritten. Trotzdem reichte es noch für eine zweite Runde Video-Erlebnisse und für den Nachtisch, für den sich Christoph und Andy mächtig ins Zeug gelegt hatten! Auch das Gruppenfoto wurde nicht vergessen, nur schade, dass meine Kamera nicht über einen Selbstauslöser verfügt - aber das klumpige Teil ist eben eines der älteren Digitalkamera-Generationen! So wurde es dann leider Zeit für Monica und mich, die Heimreise anzutreten! Viel zu schnell war der Abend vergangen - wie immer! Warum muss die Zeit an solchen Anlässen immer so schnell verfliegen und dafür immer dann schleichen, wenn's langweilig ist - ich bin definitiv der Meinung, dass die Zeit keinen gleichmässigen Rhythmus hat :-). Es war ein superschöner Abend, und dies ist natürlich allen Anwesenden, Desserts, Vorspeisen und ganz besonders Markus für seine Gastfreundschaft zu verdanken! |