FantreffenFantreffen, Estavayer - 25. Juni 2005, by SusanneDas Hornochsentreffen Juni - Sommerzeit - Ferienzeit… Das war wohl der Grund, warum es diesmal zu einem eher kleinen, gemütlichen Treffen kam. Dieses Mal beehrten wir als Frauen-Dreiergespann (Monica, Silvia und Susanne) Roberto im fernen Estavayer am schönen Neuenburgersee. Ein bisschen weiter gelegen als sonst, aber dank der "handlichen" Größe unseres Schweizer-Landes auch ohne Weiteres gut erreichbar. Wenn man bedenkt, was man in anderen Ländern für Distanzen zurücklegen müsste… Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns, eigentlich hätten wir es ausnutzen und am See grillen wollen, doch eine Gewitterstörung machte uns einen Strich durch die Rechnung. Statt eines feuchten Grillplatzes würde sich somit Roberto seiner Pfannen bemächtigen. Er holte uns am Bahnhof Estavayer ab und kutschierte uns in seine Villa… okay, die Kutsche war ein normales Auto und die Villa eine hübsche Dreizimmerwohnung, genug Platz also für drei Frauen - und einen ganz besonderen Mitbewohner, über den vor allem ich mich freute: Spider-Man! Na super, da hatten sich zwei gefunden, da ich mit Spidey-T-Shirt und Badetuch ausgestattet war! Wir wurden mit Knabberzeug verwöhnt (auch da zeigte Roberto einen exzellenten Geschmack!), und erst mal war eine Kennenlern-Runde angesagt, da wir Roberto bis jetzt nur einmal gesehen und noch wenig Zeit damit verbracht hatten, uns mit ihm zu unterhalten. Es stellte sich raus, dass keiner von uns a-ha-Sachen mitgebracht hatte… wir hatten ganz vergessen, dass Roberto noch gar nicht in den Genuss vieler Dinge gekommen war. Dafür zeigte er uns ein Video von einem eigenen Auftritt in Italien vor ca. 10 Jahren - sensationell! Als der Hunger sich meldete, verzog sich der Hausherr in die Küche und wir kriegten absolutes Helfe-Verbot, und so konnten wir nichts anderes tun als der Dinge zu harren, die da bald auf den Esstisch kommen würden. Es gab das Nationalgericht der a-ha-Fans: Fajitas! Irgendwo muss einfach eine genetische Vereinigung von a-ha-Fans sein, vielleicht sind diese Vorlieben sogar vererbbar… Nachdem jede Diät zunichte gemacht worden war, packten wir unsere Spiele aus. "6 gewinnt" fand am meisten Anklang. Anders genannt das "Hornochsen-Spiel". Man musste immer Fünfer-Reihen legen, und derjenige, der die sechste Karte in die Reihe legen musste, wurde dazu verknurrt, den ganzen Stapel einsammeln zu müssen. Wer zum Schluss die meisten Hornochsen hatte, verlor. Roberto war unser Ober-Hornochse, dafür schlug ich den Rekord: Ich las in einem Zug 43 Hornochsen auf, und das schaffte sonst keiner mehr. Manchmal prüfte ich etwas verstohlen, ob uns nicht schon Hörner wuchsen. Monica, die nach ein paar Schlucken Wein immer besser und besser wurde und irgendwie die totale Gewinnsträhne hatte, hortete Pluspunkte. Fazit: Äh… nein, besser nicht! Wir wollen keine Alkoholiker züchten *ggg*. Nachdem ich die anderen ein paar Mal daran erinnert hatte, dass Silvias
Nachtisch im Kühlschrank erfriert, knöpften wir uns diesen vor, und dann,
schon ziemlich dusslig vom Wein, machten wir uns ans Scrabble. Und dann, total müde, ging's nach Bettenhausen. Erst konnte ich wegen dem vielen Essen und Wein nicht einschlafen, und als ich endlich ins Reich der Träume glitt, hatte sich eine stinkig lästige und freche kleine Fliege ins Schlafzimmer verirrt, die immer GENAU auf meinem Ohr landen wollte. Immer wenn ich am Einschlafen war, setzte sich das Biest entweder auf meine Wange oder mein Ohr, obwohl im ganzen Schlafzimmer genügend Platz gewesen wäre. Nachdem ich mindestens siebenmal verzweifelt nach dem Monster geschlagen hatte, legte ich mir schließlich mein Spidey-Badetuch auf den Kopf, und damit war endlich Ruhe. Am Morgen wartete ein leckeres Frühstück, ohne Schmand (nicht dass das von Wichtigkeit gewesen wäre… ist nur rein informativ). Roberto und ich hatten wieder die gleiche Idee gehabt: NUTELLA! Womit wir wieder bei den genetischen Veranlagungen wären. Da sich die Sonne an diesem Sonntagmorgen doch noch zum Aufstehen entschlossen hatte, machten wir vor der Heimreise noch einen kleinen Abstecher zum See, um den Windsurfern zuzuschauen. Die Typen machten auf ihren Brettern eine echt gute Figur, der eine oder andere ging sogar unfreiwillig baden. So ein Ausflug an den See sollte man eigentlich öfters machen… aber dummerweise will das Wetter meistens dann nicht, wenn man so was planen will. Nach einer kurzen Autotour durch den malerischen und südländisch wirkenden Ort Estavayer ging's dann zum Bahnhof und ab nach Hause, um dort in aller Ruhe das viele Essen zu verdauen und sich wieder an ein weiteres schönes Fantreffen zu erinnern. Fazit: a-ha Fans haben immer Spaß zusammen, auch wenn's nur wenige sind… natürlich hoffen wir nächstes Mal trotzdem wieder auf ein größeres Treffen *ggg*. |